Artikel: Videos und Downloads zur Unfallprävention
Mit unterschiedlichen Präventionsmaterialien und Videos informiert die Deutsche Bahn zielgruppengerecht über das richtige Verhalten an Bahnanlagen.
Unterschiedliche Materialien zur Unfallprävention stehen auf dieser Seite zur Verfügung und können einfach heruntergeladen oder angeschaut werden:
„Sicher unterwegs mit Oli“ für Kinder im Vor- und Grundschulalter
Mit dem Präventionspaket „Sicher unterwegs mit Oli“ wendet sich die Deutsche Bahn vor allem an junge Menschen im Vor- und Grundschulalter. Gemeinsam mit der Bundespolizei lenkt sie die Aufmerksamkeit spielerisch und mit klaren Bildern auf das richtige Verhalten an Bahnsteigen, -gleisen sowie -übergängen und klärt zielgruppengerecht über möglichen Gefahren auf.

Die DB AG hat das Material insbesondere mit Blick auf den Einsatz im Unterricht sowie die Bedürfnisse von Kindern und Pädagog:innen weiterentwickelt.
Zu den Unterlagen gehört ein umfassendes Paket für den Unterricht, ein Video, ein Bastelbogen zum Bahnübergang sowie Sticker und ein Plakat. Speziell für Lehrkräfte hat die DB das Thema zudem für Whiteboards optimiert.
Das Präventionspaket, das die Bundespolizei als Partner unterstützt, hier als Download:
„Olis Chance“ – Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz
Der Film „Olis Chance" (YouTube) informiert Kinder der Klassen 5-6 über das richtige Verhalten an Bahnanlagen.
Ohne erhobenen Zeigefinger erzählt der Animationsfilm die Geschichte des neugierigen kleinen Jungen. Er lernt auf einem abgelegenen Güterbahnhof drei Jugendliche kennen, mit denen irgendetwas nicht zu stimmen scheint…
Die Sehgewohnheiten der Zielgruppe aufgreifend führt ein Trickfilm ins Thema ein, den das Animationsstudio "Studio Soi" realisiert hat; das Charakterdesign stammt von Jakob Schuh, der für die Kinderbuchadaption „Der Grüffelo“ 2011 für den Oscar in der Kategorie bester animierter Kurzfilm nominiert war.
Beim 13. Internationalen Trickfilm-Festival in Stuttgart 2006 erhielt der Film den Preis für den besten Kinderfilm. "Olis Chance" beeindruckte die Juroren vor allem durch die "einfühlsame und subtile Weise, mit der das schwierige Thema von Unfällen und Verletzungen durch Mutproben, Unachtsamkeit und Leichtsinn auf Bahnanlagen behandelt wird."
So kommst du sicher an
Mit Kurzfilmen zum richtigen Verhalten möchte die Deutsche Bahn Jugendliche von leichtsinnigem Verhalten abhalten.
- Vorsicht dort, wo Züge fahren oder abgestellt sind
- Betreten von Bahnanlagen ist verboten
- Neuer Präventionsspot der DB soll wachrütteln und warnen
Ob Leichtsinn, die Suche nach Nervenkitzel oder Langeweile - auf Anlagen der Deutschen Bahn (DB) kommt es immer wieder zu vermeidbaren Unfällen. Gerade Jugendliche unterschätzen aus Unwissenheit oder Übermut die Gefahren an Gleisanlagen oder Orten, wo Züge abgestellt werden. Das Sprühen von Graffiti, Abkürzen über die Gleise, Umgehen von Bahnschranken oder Klettern auf Güterzüge können Gründe für Unfälle sein. Um auf diese Themen aufmerksam zu machen, informiert die DB gemeinsam mit Partner:innen wie der Bundespolizei online, per Social Media und durch ihre Präventionsteams über das richtige Verhalten an Bahnlagen. Das Motto: "Wir wollen, dass Du sicher ankommst".
Ende des oberhalb befindlichen Videos
Das neueste Video zeigt, dass kein Graffiti ein Leben wert ist: Eben noch mit seinem jüngeren Bruder Pizza essend, begleiten wir einen Teenager beim Treffen mit seinem besten Freund. Sie haben Spaß, genießen den Tag in der Stadt. Als es dunkel wird, stülpen sie sich die Kapuzen über, packen Spraydosen in ihre Rucksäcke, klettern über eine Mauer und laufen über Gleise. Das Graffito ist noch nicht ganz fertig, da passiert der schreckliche Unfall. Emotional und drastisch zeigt das neue Video die Gefahren beim Graffitisprühen auf und möchte so möglichst viele junge Menschen wachrütteln.
Ein weiteres Video dreht es sich um das leichtsinnige Betreten der Gleise. Um seine Freunde auf dem schnellsten Weg zu treffen, nimmt ein Junge leichtfüßig jede sich bietende Abkürzung und entscheidet sich statt der nahe gelegenen Unterführung dann auch für den schnellen Weg über die Gleise – mit fatalen Folgen.
Im nächsten Film flirtet ein junges Mädchen, das über Kopfhörer Musik hört, auf einem Bahnsteig mit einem Jungen. Sie steht zu dicht an der Bahnsteigkante, hört die Durchsage nicht und nimmt den einfahrenden Zug nicht wahr. In einem dritten Spot ist eine Gruppe Jugendlicher auf dem Weg zum Bahnsteig. Unachtsamkeit und Leichtsinn führen zum Unglück, weil sie ihr Gepäck zu dicht an der Bahnsteigkante abgestellt haben. Eine telefonierende junge Frau schiebt in einem weiteren Film einen Kinderwagen über die Sicherheitslinie. Sie lässt ihn kurz los, der Sog eines durchfahrenden Güterzugs erfasst ihn. Oder herumalbernde Jugendliche werfen sich einen Rucksack über die Gleise zu. Sie bemerken den durchfahrenden Zug nicht...
Mit dem Film „Selfies im Gleis“ greift die DB einen gefährlichen Trend auf, in dem Jugendliche, vor allem junge Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren, Bahnanlagen betreten und Fotos und Selfies im Gleisbett für ihre Social-Media-Accounts schießen.
In einem weiteren Video nutzen Jugendliche einen Güterbahnhof als Hindernisparcours. Aus dem vermeintlichen Spaß wird schrecklicher Ernst, als ein Junge auf einen Güterwagen steigt, der Oberleitung zu nahekommt und einen Stromschlag erleidet.
Alle Videos können Sie hier auf Youtube abrufen.