Automatische Hallentore

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    Ein Hallentor mit Signal, das die automatische Schließung anzeigt
    Ende des Sliders

    Die Deutsche Bahn will bis zum Jahr 2040 klimaneutral sein und ihre Treibhausgasemissionen auf Net-Zero reduzieren. Dieses Ziel wurde mit einem Umsetzungsplan hinterlegt und durch die renommierte und unabhängige Science Based Target initiative (SBTi) bestätigt. Seit Anfang 2025 werden bereits alle Bahnhöfe, Instandhaltungswerke, Bürogebäude und Anlagen in Deutschland, die von DB Energie beliefert werden, mit 100 Prozent Ökostrom versorgt. Die eingesetzte Energie will die Deutsche Bahn möglichst effizient nutzen. Daher entwickelt die DB technische Lösungen, um die Produktivität von Anlagen zu erhöhen und Prozesse zu automatisieren. So werden etwa die Hallentore von Instandhaltungswerken auf eine sensorgestützte automatische Schließtechnik umgerüstet, um Wärmeverluste zu reduzieren und Heizenergie zu sparen.

    Heizenergie “automatisch” sparen

    Die automatische Öffnung und Schließung der Hallentore funktioniert mittels Lasertechnik: Ein Sensor erfasst die ein- und ausfahrenden Züge innerhalb und außerhalb der Werkshalle. Wird ein Zug erkannt, geht das Hallentor automatisch auf und bleibt während der Durchfahrt geöffnet. Hat der Zug das Tor durchquert, wird es nach kurzer Zeit automatisch wieder geschlossen. Wenn vor dem Halleneingang Gabelstapler und Lastenräder vorbeifahren, werden diese als Querverkehre erkannt und die Tore bleiben zu. Die Schließtechnik hat mehrere Vorteile: Im Winter können Wärmeverluste reduziert und Heizenergie gespart werden. Denn durch die optimierten Öffnungszeiten der Tore bleibt es drinnen länger warm und die Werkshalle kühlt nicht so schnell aus. 

    Bei ausgewählten Standorten konnte eine Reduzierung der Heizenergie von 10 bis 15 Prozent über den Messzeitraum eines Jahres ermittelt werden. Zudem müssen die Fahrzeugdisponent:innen die Hallentore nicht mehr manuell bedienen, so dass zusätzlich Arbeitswege entfallen. Da sich auch Mäuse oder Vögel aufgrund der selbstschließenden Tore nicht mehr so oft in die Werkshallen verirren, wird auch der Reinigungsaufwand reduziert.

    Umrüstung bei DB Regio erfolgt

    Bis Ende 2025 hat DB Regio insgesamt 50 Hallentore in über zehn ihrer Werke auf die moderne Schließtechnik umgerüstet. Darunter beispielsweise die Hallentore in den Werken Münster, Kiel, Trier und Hannover. 

    Gleichzeitig wird es auch in Zukunft Hallentore geben, bei denen sich die Umrüstung auf eine automatische Steuerung nicht lohnt. Das kann etwa daran liegen, dass sie nur sehr selten geöffnet werden oder betriebliche Besonderheiten dagegensprechen.

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