Personenunterführung und Aufzüge im Bahnhof Bischofswerda in Betrieb genommen

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03. Februar 2026, 15:00 Uhr
Leipzig

Ab 2. Februar können die Reisenden die sanierte Personenunterführung und die beiden neu errichteten Aufzüge im Bahnhof Bischofswerda nutzen. Damit verbessern sich die Bedingungen für mobilitätseingeschränkte Menschen, Reisende mit schwerem Gepäck oder Fahrrädern und Eltern mit Kinderwagen deutlich.

Die DB sanierte das Treppenhaus auf Bahnsteig 2/3 nach Denkmalschutzvorgaben und erneuerte die Bahnsteigdächer sowie die Treppen der Personenunterführung. Im Tunnel wurden auf der einen Seite die Treppen zurückgebaut. An dieser Stelle entstanden die Aufzugsschächte. Die Aufzugsmundhäuser wurden erhöht auf den Bahnsteigen errichtet, so dass sie bei der späteren Streckenmodernisierung und Erhöhung der Bahnsteige auf 55 cm im Bestand bleiben können. Für den barrierefreien Zugang erhielten die Aufzüge auf den Bahnsteigen zusätzliche Rampen. Des Weiteren wurde der Personentunnel instandgesetzt, dessen Boden erneuert und seine Wände mit neuen Fliesen ansprechend gestaltet. Außerdem erhielten die Unterführung und die Treppen eine neue Beleuchtung. In diesem Jahr werden mit dem Rückbau der Fußgängerbrücke und der Sanierung das Bahnsteigdachs von Bahnsteig 1 die Modernisierungsarbeiten abgeschlossen.

Der Bund und die Deutsche Bahn (DB) investierten rund 10 Millionen Euro in die barrierefreie Gestaltung und Modernisierung der Verkehrsstation.

Seit 2024 errichtet die DB die beiden Aufzugsschächte auf den Bahnsteigen 1 und 2/3. Anschließend erfolgte die millimetergenaue Vermessung der Aufzugsschächte. Auf dieser Grundlage erfolgte die Ausschreibung für Herstellung und Einbau der Aufzugsanlagen. Die Schachtgerüste und Aufzugskabinen wurden mit diesen Aufmaßen angefertigt. Ende September 2025 begann der Einbau des Schachtgerüstes auf Bahnsteig 1. In der Nacht vom 6. auf den 7. Oktober 2025 wurde das komplette Schachtgerüst des Aufzugs für Bahnsteig 2/3 angeliefert. Ein Kran hob das Gerüst in seine endgültige Position. Dann folgte nächste Teil der Aufzugsarbeiten: Der Einbau der Aufzugskabinen und der Elektronik sowie der Bau der Zugangsbereiche auf den Bahnsteigen und im Tunnel. Vor der Freigabe der Aufzüge führte die DB zahlreiche Tests durch, um beispielsweise den höhengleichen Halt der Kabine beim Ein- und Ausstieg einzustellen. Auch umfangreiche sicherheitsrelevante Prüfungen und technische Abnahmen waren notwendig.

Bereits seit Ende 2024 setzte die DB die metallenen Stützen des Dachs von Bahnsteig 2/3 instand. Sie erhielten neuen Korrosionsschutz, neue Farbe, teilweise zusätzliche Verstärkungen und wurden im Boden neu abgedichtet. Im März 2025 begann die Erneuerung der Dachfläche von Bahnsteig 2/3, bei der die Dachhaut vollständig ausgetauscht wurde. Die Holzträger, an denen auch die Beleuchtung montiert ist, blieben aufgrund des Bestandsschutzes erhalten.

Weiterhin sanierte die DB das denkmalgeschützte Treppenhaus auf Bahnsteig 2/3. Dazu wurden die Glasflächen entfernt. Die Metallstützen und -rahmen wurden aufwendig sandgestrahlt und anschließend mit Korrosionsschutz und Farbe versehen. Um dem Denkmalschutz gerecht zu werden, ließ die DB spezielle, optisch alt wirkende Glasfenster anfertigen und im Frühjahr 2026 einbauen.